3500 v.C. Zu dieser Zeit leben 2 amero-indianische Stämme (u.a. Siboney) in Kuba
1200 Die Taino ergreifen Besitz von Süd- und Zentralkuba
1492 Christoph Kolumbus entdeckt auf einer seiner ersten Westrouten-Reise nach Indien Kuba. Er kommt mit den Schiffen Santa Maria, Pinta und Nina.
ab 1512 Diego Velazquez gründet in Baracoa die erste europäische Siedlung. Gründung weiterer Städte wie Bayamo, Santiago de Cuba, Trinidad, Sancti Spíritus, Santa María del Puerto del Príncipe (Camagüey) und San Cristóbal de La Habana (Havanna).
1515 Santiago de Kuba wird erste kubanische Hauptstadt
1548 Beginn des Zuckerrohranbaus. Durch z.B. eingeschleppte Krankheiten unmenschliche Arbeitsbedingungen usw. starben in diesem Jahrhundert fast alle Ureinwohner aus. Aus Mangel an Arbeitskräften führten die Spanier Negersklaven ein
1552 Havanna löst Santiago de Cuba als Hauptstadt ab.
1628 Der Freibeuter Pieter Pieterson Heyn überfiel eine Schatzflotte der Spanier und vergrub die Beute auf der schwer zugänglichen Isla de Pinos. Dies war die Vorlage für Stevensons Roman "Die Schatzinsel".
1700 Tabak ist Hauptexportartikel. Ausdehnung der Zuckerrohrplantagen und Beginn der Zuckerindustrie. 1762/63 Havanna wird von den Engländern eingenommen die diese aber nach 11 Monaten im Tausch gegen Florida an Spanien zurück geben.
1791-92 Durch den Sklavenaufstand in Haiti büßte dieses Land seine Bedeutung als Zuckerzentrum ein. Dadurch profitierte Kuba und wurde zum größten Zuckerproduzenten der Welt. Darauf hin verstärkte sich der Sklavenhandel und die Zahl der Schwarzen (50 000) stieg bis zum Jahr 1860 auf 470 000 an
1812 Ein Sklavenaufstand wird von spanischen Kolonialtruppen niedergeschlagen
1848 Fast 40 Prozent des kubanischen Zuckers wir in die USA verkauft
1868-78 Fast 10 Jahre andauernder Unabhängigkeitskrieg unter der Führung von "Carlos Manuel de Céspedes" gegen die Spanier.
1880-86 Schrittweise Aufhebung der Sklaverei.
1892 Die revolutionäre Partei Kubas wird gegründet. Erster Arbeiterkongress unter Beteiligung der politisch radikalen Tabakarbeiter.
1895-98 Erneuter Unabhängigkeitskrieg unter Führung von José Marti (gefallen am 19. Mai 1895), Antonio Maceo (gefallen am 7. Dezember 1896) und Maximo Gómez. 1898 stellten sich die Amerikaner auf Seite der Revolutionäre. Dies löste auch den spanisch-amerikanischen Krieg aus. Die Kolonialtruppen verlassen das Land. Cuba wird unabhängig.
1901-03 Gründung der Unabhängigen Partei der Farbigen als erster Arbeiterpartei.
1908 Gründung der Unabhängigen Partei der Farbigen als erster Arbeiterpartei.
1924-33 Herrschaft des Diktators Gerado Machados Morales
1925 Gründung der Kommunistischen Partei Kubas durch den Studentenführer "Julio Antonio Mella".
1934 Sturz Machados. Maßgeblichen Anteil am Sturz Machados hatte der spätere Diktator "Fulgencio Batista". Ramon Grau San Martin wurde neuer Präsident. Unter ihm wurde "Fulgencio Batista" Oberbefehlshaber der
1940 Wahl Batistas zum Präsidenten.
1944

Wahlsieg der Gegner Batistas der bis 1952 in amerikanisches Exil ging

1952 Militärputsch durch Batista, der sich selbst zum Präsidenten ernannte und die Verfassung außer Kraft setzte.
1953 Erfolgloser Aufstand der Rebellenarmee um Fidel Castro in Santiago de Cuba auf die Moncada-Kaserne.
1956 Im Dezember 1956 landete Fidel Castro, mit seinem Bruder Raul und Che Guevara und weiteren 80 Genossen auf der Yacht "Granma" auf Kuba und organisierte einen Guerillakrieg gegen Batista in der Sierra Maestra.
1959 Sturz Batistas: Nach dem die Guerilleros im Dezember 1958 in der entscheidenden Schlacht die Stadt Santa Clara eingenommen hatten, floh Batista am 1. Januar 1959. Triumphaler Einzug Fidel Castros in Havanna am 8. Januar 1959
1961 Abwehr der Invasion von Exilkubanern bei Playa Giron (Invasion in der Schweinebucht). Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Kuba. Castro erklärt Kuba zum sozialistischen Staat.
1962 Kubakrise wegen der Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen.
1965 Bildung des Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Kubas. Che Guevara legt sein Amt nieder und geht als Guerillero nach Bolivien, wo er 1967 erschossen wurde.
1968 Verstaatlichung von Dienstleistungen, des Einzelhandels u.a. Privatbetrieben.
1970 Zuckerrekordernte von 8,5 Millionen Tonnen.
1975 Die Bundesrepublik Deutschland und Cuba nehmen diplomatische Beziehungen auf. Einsatz kubanischer Streitkräfte in Angola
1978 Einsatz kubanischer Streitkräfte in Äthiopien
1980 Fast 130 000 Kubaner flüchten in die USA.
1981 Cuba wird auf Drängen der USA vom Weltwirtschaftsgipfel ausgeschlossen
1985 Die kubanische Regierung erhöht ihren Verteidigungshaushalt um 26%. Fidel Castro appelliert an die verschuldeten lateinamerikanischen Staaten, die Rückzahlung ihrer Schulden zu verweigern.
1991 Durch den Zusammenbruch der Sowjetunion und die Auflösung der DDR verliert Cuba wichtige Partner in der Wirtschaft, Versorgungsengpässe und eine allgemeine Wirtschaftskrise sind die Folge.
1993 Direkte Parlamentswahlen sind von nun an in der Verfassung verankert und werden 1993 umgesetzt Erste Direktwahlen zur Nationalversammlung
1996 Durch Luftraumverletzung exilkubanischer Terroristen werden dessen Flugzeuge abgeschossen 1997 Feierliche Beisetzung der Gebeine Che Guevaras in einem Mausoleum in Santa Clara.
1998 Zweite Direktwahlen zur Nationalversammlung am 11.01.1998
2000 Der Fall Elian
2002 Der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten, Jimmy Carter forderte bei einem Besuch auf Cuba, während einer Rede im öffentlichem Fernsehen, das Ende des US-Embargos gegen Cuba. Gleichzeitig verlangte er als Gegenleistung tief greifende Reformen für die nächsten Jahre. Dies war der erste Besuch eines amerikanischem Politikers seit 1959
2003 Dritte Direktwahlen zur Nationalversammlung am 19.01.2003. Im März wurden 78 Oppositionelle verhaftet und zu Haftstrafen von bis zu 20 Jahren verurteilt
2004 Während Hurrikan "Charly" im August vor allem große materielle Schäden (leider auch einige Todesopfer) in der Umgebung von Havanna anrichtete, wurde 4 Wochen später die Region um Piñar del Rio und die Isla de Juventud vom Hurrikan ""Ivan"" heimgesucht.
2004 Am 8. November wird nach 11 Jahren der US-Dollar als Zahlungsmittel abgeschafft und im Verhältnis 1:1 durch den "Peso convertible" (CUC) ersetzt.
2005 Im Januar werden die Kontakte zu EU - Botschaften wieder aufgenommen.

Im Mai gründen Kuba und Venezuela die ALBA, die "Bolivarianische Alternative" zur ALCA, der US-dominierten Wirtschaftsgemeinschaft. Die ALBA ist ein Gegengewicht zum Panamerikanischen Freihandelsvertrag (FTAA), den Washington diesen Ländern überstülpen will. Kuba unterstützt Venezuela mit Ärzten und Lehrern und erhält dafür in großem Umfang Öl zu Sonderkonditionen.